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11
Jul
2011
Leserbriefe vom 30.04. bis 10.07.2011 PDF Drucken
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. Juli 2011 um 22:04 Uhr
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Mail vom 06.07.2011
   

Lieber Herr Hoffmann,

zum Thema Solarthermie hatte ich noch ein spannendes Erlebnis. Vor dem Hausbau hatte ich mir mit meiner Freundin noch einen etwas teureren Urlaub gegönnt. So lange noch Geld auf dem Konto ist, kann man es ja noch genießen. Unsere Hotelanlage in Thailand bestand aus vielen einzelnen Bungalows. Jedes Bungalow bezog das warme Wasser ausschließlich aus thermischer Solarenergie. An einem Tag war es erstaunlich kalt (ca. 20°C) und es hatte sehr viel geregnet. Sonne war den ganzen Tag nicht zu sehen. Wenn man in Thailand bei 20°C, nicht nennenswert bekleidet, in einen ausgewachsenen Regenschauer gerät, wird einem schon mal kalt. Erstaunlich kalt. Danach wollten wir uns bei einem warmen Bad aufwärmen. Dank fortschrittlicher Solartechnik gab es im Haus nur lauwarmes Wasser und wir mussten das Badewannenwasser mit einem Wasserkocher anheizen! Wenn selbst am achten Breitengrad die thermische Solarenergie nicht an jedem Tag im Sommer geeignet ist, die Warmwasserversorgung sicherzustellen, dann wird sie am 52ten Breitengrad sicherlich deutlich weniger Nutzen haben.

Viele Grüße

H.W.P

 


 


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Mail vom 05.07.2011

 

Lieber Herr Hoffmann,

über den Blog „NoTricksZone“ habe ich erfahren, dass Ihre Seite wieder online ist. Ich möchte Ihnen für Ihre Seite und die unermüdliche Recherche/Aufklärung über Solaranlagen danken. Durch Sie konnte ich viel Geld sparen, das ich ohnehin nicht habe.

Im Jahr 2010 habe ich ein Haus bauen lassen. Die verschiedenen Bauunternehmen waren alle ganz versessen darauf, uns Solarthermie Anlagen oder Luftwärmepumpen zu verkaufen. Ein Anbieter wollte uns eine Anlage mit ca 4m² Kollektorfläche für € 5000 einbauen. Laut Berater hätten wir die Kosten nach ca. 3 Jahren wieder drin. Da ich Ihre Seite damals schon aus dem Blog „oekologismus.de“ kannte, war ich schon etwas gewarnt, was die Versprechungen dieser Branche angeht aber bei so konkreten Zahlen (€ 5000 in drei Jahren) konnte ich auch selber rechnen. Meine Warmwasserkosten sind pro Monat deutlich Geringer als € 140 und damit war der Berater schon mal unseriös. Eine genauere Berechnung (unter Anderem mit Links die von Ihrer Seite kamen), ergab dann monatliche Minderkosten von ca. € 6 durch die vorgeschlagene Solaranlage. Damit war das Thema Solarthermie vom Tisch und ich habe mich bemüht, den Bauantrag noch vor Oktober 2009 einzureichen, damit ich noch nach der EnEV 2007 bauen durfte. Nach der EnEV 2009 wäre ich gezwungen, mir eine Solaranlage aufs Dach zu setzen. Der nächste Punkt war die Heizung des Hauses. Ein Architekturbüro hatte uns Luft-Wärmepumpen empfohlen und in der Hochglanzbroschüre war von einer Jahresarbeitszahl von 7,xx die Rede. Auch hier war ich durch Ihre Seite vorgewarnt und konnte genauer recherchieren. Realistisch für Luftwärmepumpen scheinen eher Werte von 2,xx zu sein. Auch hier haben Sie mich davor bewahrt, sinnlos Geld zum Fenster hinauszuwerfen.

Vielen Dank hierfür und noch viel Kraft für die Zukunft!





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Mail vom 04.07.2011

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Hallo Herr Hoffmann,
ich habe ihre Schlacht gegen die Justiz aufmerksam verfolgt. Mit der Solarthermie hatte ich mich bis dato noch nicht beschäftigt, obwohl ich 3 Jahre teilzeit für eine Solarfirma gearbeitet habe und diverse Kollektoren und PV-Anlagen montiert habe.
Als diplomierter Chemiker habe ich mich ab 2006 etwas genauer mit dem angeblichen Klimawandel beschäftigt. Schon allein deshalb , weil ich wissen wollte, wieso denn Kohlendioxid  daran einen maßgeblichen Anteil haben sollte.
Als Ergebnis meiner Studien habe ich festgestellt, daß es hier tatsächlich so etwas wie eine Verschwörung gibt. In Deutschland gab es eigentlich nie eine Kontroverse zum Klimawandel, obwohl es Wissenschaftler und Klimaforscher gibt, die den Klimawandel heftig anzweifeln. In Deutschland wird der angebliche Klimawandel nur dazu benutzt, um die Solarindustrie nach vorn zu katapultieren und um damit Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Da aber letztenendes diejenigen die PV-Anlagen bezahlen, die selbst keine haben (oder sich leisten können) , kam mir gleich Noam Chomskys Ausspruch "take it from the needy and give it to the greedy".
Ich persönlich werde in den kommenden Jahren versuchen, den Stromverbrauch überall zu senken. Dieser wird durch die Abschaltung der AKWs nochmal deutlich nach oben gehen. Wenn man verschwörungstheoretisch denkt, könnte man den Gedanken bekommen, daß die AKWs nur deshalb abgeschaltet werden, um dann die steigenden Strompreise dem Atomausstieg in die Schuhe zu schieben und nicht dem Photovoltaik-Ausbau.
Hier vor Ort existiert ein Solarpark mit 54 Solarbäumen und 54 Carports. Die Carports hat man nur deshalb errichtet, damit der Solarbaum dann als Aufdachanlage zählt, womit es dann 10 Cent extra für die Kilowattstunde bei der Einspeisung gibt. Diese Praktik ist übrigens von einem Kasseler Gericht als illegal verurteilt worden. Dennoch genießt dieser Carport-Solarpark weiterhin "Bestandsschutz" und die Eigentümer dieser Konstrukte bekommen auch weiterhin die 10 Cent extra. Und das obwohl, der ansässige Energiekonzern EWF diese 10 Cent nicht zahlen müßte.
Alles nur ein großer Schwindel.
Eines steht auf jeden Fall fest: Die Banken und die Chinesen werden am Ende ihren Schnitt gemacht haben.
Die Stundenlöhne der Solarmonteure sind zum Teil interessant!!!!!!!!!
MfG




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