14 Mar 2011 |
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Da SOLARKRITIK.DE sowohl von Freunden als auch von "Feinden" zum Thema "Erdbeben und Tsunami in Japan" und der damit verbundenen Problematik der Kernkraftwerke in Japan angesprochen wird, gibt SOLARKRITIK.DE nachfolgend seinen eigenen Standpunkt ab:Diese Naturkatastrophe in Japan stellt wohl nach dem Erdbeben und Tsunami im Dezember 2004 in Indonesien alles bisher Dagewesene in den Schatten und macht ebenfalls deutlich, welches "unbedeutende Licht" doch der Mensch im Vergleich zur Allmacht und Unbeherrschbarkeit der Natur ist. Viele deutsche Politiker glauben ja auch, die Natur durch Einschränkung des CO2-Ausstosses "beherrschen" zu können.
Gegenwärtig berichten deutsch-sprachige Menschen am Frankfurter Flughafen nach Ihrer Rückkehr aus Japan, welche Hilflosigkeit dort in Japan bei den zuständigen Behörden existiert und dass dort die Behörden nicht in der Lage sind, die Hilfskräfte sinnvoll zu organisieren. Diese Hilfskräfte würden tatenlos am Flughafen in Tokio festsitzen und ein Hilfseinsatz würde nicht koordiert werden. Anstatt sich auf Hilfeleistungen gegenüber dem japanischen Volk zu konzentrieren, hat die "Politische Klasse" nun wieder mit Hilfe der deutschen Medien eine Atomdebatte in Deutschland angestossen, da es gravierende Probleme mit mehreren Atomkraftwerken in Japan geben würde, was unbestritten ist. Einige deutsche Medienvertreter bemühten sich dabei um Seriösität und vermieden Panikmache und kritisierten auch zurecht die mangelhafte Informationspolitik der japanischen Behörden, die einer "Salami-Taktik" ähnelt. SOLARKRITIK.DE kritisiert auch die Irrationalität der Atomdiskussion in Deutschland, da es diese Diskussion ohne das Erdbeben in Japan nicht gegeben hätte. Diese Irrationalität soll an zwei provokanten Beispielen deutlich gemacht werden: Stellen Sie sich vor, eine bekannte deutsche Fussballmannschaft würde mit dem Flugzeug abstürzen und dabei zu Tode kommen, und aufgrund dieses Absturzes würde in Deutschland ab sofort ein komplettes Flugverbot ausgesprochen werden, mit der Begründung, man könne ja den Flugverkehr nicht mehr beherrschen. Oder ein anderes Beispiel: Bundeskanzlerin Angela Merkel würde "6 Richtige" im Lotto erfolgreich getippt haben und aufgrund dieses Umstandes wird nun jeder Bundesbürger durch Gesetz "gezwungen" werden, jede Woche einen Lottoschein auszufüllen. Diese beiden Beispiele sollen deutlich machen, welcher zweifelhafte politischer Aktionismus in Deutschland durch das Erdbeben in Japan und die Probleme mit den dortigen Kernkraftwerken in Deutschland in Gang gesetzt worden ist. SOLARKRITIK.DE begrüßt die Atomdiskussion in Deutschland dahingehend, daß man die Probleme in den Kernkraftwerken in Japan dahingehend analysiert, inwieweit diese Probleme in deutschen Kernkraftwerken in Deutschland ausgeschlossen sind. Aber diese Diskussion und Überprüfung der Probleme kann eigentlich erst durchgeführt werden, wenn die Probleme in den Kernkraftwerken in Japan genau bekannt geworden sind, und analysiert worden sind, in wieweit die Erdbeben und der Tsunami für diese Probleme in den Kernkraftwerken verantwortlich sind und inwieweit Sicherheitssysteme in diesen japanischen Kernkraftwerken versagt haben. Diese Analyse ist zum jetztigen Zeitpunkt (14.03.2011) noch nicht abschließend möglich. Da die Ökoenergien bis heute keine effektive Alternative für die durch Kernkraftwerke und auch Kohlekraftwerke in Deutschland zu liefernde Energiemenge darstellen, lehnt SOLARKRITIK.DE eine Grundsatzdiskussion über eine generelle Abschaffung von Kernkraftwerken (und auch Kohlekraftwerke) in Deutschland ab. Auch wenn GRÜNE POLITIKER am 14.03.2011 wiedermal behaupten, man könne mit Hilfe von "Effizienzverbesserungen", "Energiesparen " und dem Einsatz der Ökoenergien auch heutzutage eine 100%ige Energieversorgung ohne Kernkraftwerke und auch ohne Kohlekraftwerke in Deutschland gewährleisten, so hat SOLARKRITIK.DE mit Recherchedokumenten auf diesen Webseiten belegt, daß diese Behauptungen der GRÜNEN POLITIKER einfach unwahr sind, da diese grünen Politiker mit falschen Zahlenwerten hantieren.
Siehe dazu z.B.: SOLARKRITIK45 und auch VIDEO040. Solange die Ökoenergien nicht die gleiche kontinuierliche Energiemenge und Energiedichte wie die etablierten Energieformen (Kohle, Gas, Öl und Uran) liefern können, lehnt SOLARKRITIK.DE eine Diskussion in Deutschland über die Kernenergie ab, obwohl SOLARKRITIK.DE eine kritische Analyse der Vorkommnisse in den Kernkraftwerken in Japan sehrwohl begrüsst, um daraus auch Lehren und Schlüsse zur Optimierung der Kernkraftwerke in Deutschland ziehen zu können. Ein komplettes Abschalten der Kernkraftwerke in Deutschland hätte zur Folge, daß Energie auch aus Kernkraftwerken aus dem Ausland, insbesondere aus Frankreich und Tschechien, importiert werden müsste, da - wie bereits gesagt - die Ökoenergien in Deutschland nicht die Energiemenge bereitstellen und liefern können, die der hochentwickelte Industriestandort in Deutschland benötigt. Stellen Sie sich vor, Deutschland würde aufgrund der Erdbeben in Japan alle Kernkraftwerke in Deutschland vom Netz nehmen und abschalten, und Deutschland würde stattdessen dann die Energie aus Kernkraftwerken aus dem Ausland erhalten und dann geschieht in ein paar Jahren ein weiterer GAU in irgendeinem Kernkraft in der Welt und Deutschland hätte keine Möglichkeit, die Sicherheitsstandards auf Basis dieser neuer Erkenntnisse in diesen ausländischen Kernkraftwerken zu überprüfen.Deshalb lehnt SOLARKRITIK.DE jeden politischen Aktionismus aufgrund des Erdbeben in Japan ab, der den Einsatz der Kernenergie im hochentwickelten Industriestandort Deutschland grundsätzlich und zu 100% in Frage stellt, solange keine sinnvollen Alternativen für die Energieversorgung in Deutschland erkennbar sind.
Vielleicht verstehen die Befürworter der Ökoenergien diese Problematik erst, wenn sie selbst als Patient in der Notaufnahme eines Krankenhauses liegen und hoffen dürfen, daß auch die medizinischen, lebenserhaltenden Geräte auch wirklich mit Ökostrom funktionieren, wie es der folgende LADYKRACHER-Sketch versucht auf satirische und übertriebener Weise deutlich zu machen: SOLARKRITIK.DE 14.03.2011, 18Uhr15 Update am 22.03.2011: Auch am 22.03.2011 gibt es an diesem Standpunkt von SOLARKRITIK.DE nix zu ändern oder zu korrigieren. SOLARKRITIK.DE ergänzt allerdings hier und heute noch die Problematik der Grundlastversorgung, die in Deutschland hauptsächlich von Kernkraftwerken geleistet wird. Die Versorgung der Grundlast ist von den Ökoenergien für den Industriestandort Deutschland kaum zu leisten, da diesen Energieformen die entsprechende Energiedichte fehlt und die Kontinuität der Energielieferung wegen der Abhängigkeit von Wind, Sonne und Wetter nicht geleistet werden kann. Update am 13.04.2011: Es muß am Standpunkt und am Gesagten nichts geändert werden !! Update am 20.04.2011: Ein Kabarettist tröstet: "Ein Tsunami kann in Deutschland nur auftreten, wenn Herr Gabriel in den Neckar springt." Update am 15.07.2011: Am Standpunkt vom 14.03.2011 ändert SOLARKRITIK.DE weiterhin nix. Es bestätigen sich stattdessen vielmehr so langsam die Vorwarnungen von SOLARKRITIK.DE, was die befürchteten Kosten der "Energiewende" betrifft, siehe z.B. VIDEO 092. *** |




Da SOLARKRITIK.DE sowohl von Freunden als auch von "Feinden" zum Thema "Erdbeben und Tsunami in Japan" und der damit verbundenen Problematik der Kernkraftwerke in Japan angesprochen wird, gibt SOLARKRITIK.DE nachfolgend seinen eigenen Standpunkt ab: