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14
May
2011
Solaranlage "zur Bewahrung der Schöpfung" PDF Drucken
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 01. April 2012 um 10:18 Uhr
Solaranlage_BewahrungDerSchoepfungSOLARKRITIK.DE hat am 13.05.2011 Kenntnis von einem Gerichtsurteil erhalten, was deutlich macht, daß die Anschaffung von Photovoltaik-Solaranlagen nichts mit fakten- und tatsachenbasierter Rationalität und Vernunft zu tun hat, sondern daß diese Photovoltaik-Solaranlagen als "ein Symbol" für eine zweifelhafte Ideologie betrachtet werden. Diese Ideologie wird als Argument vorgeschoben, um von eigentlich präferierten Geldvermehrungsabsichten abzulenken.

Auf diesen "Zug der Ideologie" sind insbesondere die deutschen Kirchen aufgesprungen, die in dem erwähnten Gerichtsverfahren u.a. argumentiert haben - und nun halten Sie sich fest - :


"...mit der Solaranlage alternative Energiegewinnung "demonstrativ zu unterstützen, um damit den theologischen Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung gerecht zu werden".


Wörtlich heisst es in der Tatbestandsbeschreibung der Klägerin im Urteil des Verwaltungsgerichtshof Baden Württemberg vom 27.06.2005, AZ: 1 S 1674/04, in der Randziffer 5:


"Die (Solar-)Anlage steht im Eigentum des eingetragenen Vereins „Schöpfung bewahren“; dieser Verein hatte Spendengelder gesammelt, um der Klägerin die Beteiligung an einer von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg unterstützten Initiative zu ermöglichen, die die Förderung regenerativer Energiequellen als Ausdruck der Schöpfungstheologie begreift."

(Fettmarkierung durch SOLARKRITIK.DE)

Mit dieser zweifelhaften Argumentation hat dann die Kirche auch den Denkmalschutz vor Gericht auf den 2. Platz in derSolarkreuz_Friedenskirche_Herten_Photovoltaik_20040701 Wertigkeit verweisen können und vor Gericht in diesem Verfahren Recht bekommen. Gegen solch eine Ideologie ist es schwierig, mit stichhaltigen Argumenten dagegen zu halten, weil zum Kriterium einer Ideologie gehört, kritische Argumente einfach auszublenden, die dieser Ideologie widersprechen. Und dann wird es bekanntlich für jeden Einzelnen gefährlich, der dieser Ideologie widerspricht bzw. kritische Argumente über diese Ideologie anführt.

An der rechten Seite ist ein Foto von der Friedenskirche in Herten zu sehen, auf dem außerdem ein symbolisches christliches Kreuz zu sehen ist.

Der bekannte "Ökopropagandist" Franz Alt zeigt dieses "Photovoltaik-Kreuz" aus Herten auch auf seinen Vortragsreisen.

Dieses Kreuz wurde durch die Aussparung zwischen 36 Solarmodulen konzipiert und fungiert als regelrechter Blickfang in Herten. In dem ebenfalls aufzurufenden Presseartikel vom 01.07.2004 mit der Überschrift "Schillerndes Kreuz liefert täglich Energie", werden Sie an keiner einzigen Stelle das Motiv "Umweltschutz" finden, sondern stattdessen Sätze wie diese:


"...seit anderthalb Jahren sorgt ein Solarkreuz an der Kirchenfassade nicht nur für staunende Blicke - es hilft auch das Gemeindesäckel aufzufüllen."


und außerdem:


"Mittlerweile sorgt die (Solar-)Anlage für eine gar wundersame Geldvermehrung:"


Aber es gibt auch ein Zitat des verantwortlichen Pfarrers Holger Höppner, was mit der gleichen kirchlichen Ideologie wie aus dem obigen Gerichtsverfahren argumentiert:


"Wir wollten als Kirchengemeinde etwas Vorbildliches für die Bewahrung der Schöpfung tun."


Vielleicht weiss man in den deutschen Kirchen ja bis heute nicht, daß die Photovoltaik bis heute keinen nennenswerten Beitrag zur deutschen Energieversorgung (siehe: SOLARKRITIK 45) leistet und daß insbesondere "die kleine Leuten" die "Zeche" für diesen Photovoltaik-Wahnsinn zahlen müssen, weil sich die "kleinen Leute" wegen des fehlenden Grundkapitals keine Photovoltaik-Anlage leisten und anschaffen können und stattdessen jedes Jahr mit der steigenden EEG-Umlage auf den Strompreis belastet werden. Auch sollten sich die deutschen Kirchenvertreter über die energieintensive Herstellung von Silizium-Solarzellen informieren.

Die zweifelhafte, und scheinheilige Ideologie der deutschen Kirchen wird auch in dem folgenden 3SAT-"Kulturzeit"-Ausschnitt vom 19.01.2010 deutlich, in dem beschrieben wird, mit welcher Irrationalität und als "Ersatzreligion" von den deutschen Kirchenvertretern der "Klimawandel-Bekämpfung" gehuldigt wird:



Schauen Sie auch, wie der "solare Schwindel" auf dem Ev. Kirchentag im Dresden im Juni 2011 verbreitet wird:





 
Denn es ist falsch, daß mit diesem Solarkreuz ein Einfamlienhaus versorgt werden könnte. Denn dieses Solarkreuz liefert nachts und wenn die Sonne nicht scheint, keinen Strom. Und ein EFH braucht auch Strom für z.B. elektrisches Licht, wenn z.B. die Kinder ins Bett gebracht werden sollen. Und häufig wollen Kinder, dass das Licht auch nachts angeschaltet bleibt. Das funktioniert alles  NICHT (!) mit diesem "Solarkreuz". Vielleicht kann das mal jemand den "Gläubigen" mitteilen.

Mit diesen falschen Effizienz-Behauptungen werden Schüler an Schulen häufig getäuscht, was SOLARKRITIK.DE bereits in SOLARKRITIK 17 offengelegt hatte.

***

 

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