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29
Jun
2011
SOLARKRITIK 51 - Primärenergieanteile 2010 und "Energieeffizienz" PDF Drucken
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. November 2011 um 20:02 Uhr

solarkritik51


 

 

 

 

 

 

 

 

 

SOLARKRITIK 51

 

(68 kb .pdf), Erstveröffentlichung am 29.06.2011

SOLARKRITIK 51 dokumentiert mit Zahlengrafiken des Bundeswirtschaftsministeriums, daß die politisch-geplante Energiewende bis zum Jahr 2050 auf Basis einer Halbierung des Primärenergieverbrauchs sehr unwahrscheinlich ist.

Die in SOLARKRITIK 51 verwendete Grafik vom BWMI über die Entwicklung der Energieeffizienz seit 1990 zeigt die geringen Auswirkungen einer angeblich so bedeutsamen "Energieeffizienz" auf die Einsparung von Strom- bzw. Primärenergieverbrauchsmengen.

Trotz Energieeffizienz-Verbesserungen seit 1990 sind die Primärenergieverbrauchsmengen und auch die in Deutschland notwendigen Strommengen nicht wirklich "merklich" zurückgegangen.

Aber die "Energiewende" steht und fällt mit der merklichen Verbesserung der "Energieeffizienz" und den damit angeblich verbundenen Rückgang des Primärenergieverbrauchs in Deutschland.

SOLARKRITIK.DE berichtet seit Jahren über die Entwicklung der Primärenergieverbrauchsmengen in Deutschland:

SOLARKRITIK 47 - Primärenergieanteile 2009
SOLARKRITIK 41 - Primärenergieanteile 2007 und 2008
SOLARKRITIK 40 - Primärenergieanteile 2008
SOLARKRITIK 21 - Primärenergieanteile 2006
SOLARKRITIK 14 - Primärenergieanteile 2005

An der Entwicklung der Primärenergieanteile seit 2005 wird ebenfalls deutlich, daß die geplante Halbierung des Primärenergieverbrauchs bis 2050 höchst unwahrscheinlich ist.

Beachtenswert ist auch, dass das Bundesumweltministerium die grafische Darstellung der Aufteilung der Primärenergieanteile der Ökoenergien seit 2009 nicht mehr erstellt. Die grafische Darstellung für das Jahr 2010 in SOLARKRITIK 51 stammt - wie erwähnt - von der Webseite des Bundeswirtschaftsministeriums.

Allerdings sollte das BMWI in Zukunft darauf achten, dass man Photovoltaik besser mit "Ph" schreibt.

 

AGEB 2011 07Update am 14.11.2011:

 

Am 14.11.2011 bestätigt auch die "Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen", daß sich die Energieeffizienz von 1990 bis 2010 "kaum verbesssert" hat. Damit wird auch die Kritik von SOLARKRITIK.DE, die in SOLARKRITIK 51 bereits am 29.06.2011 formuliert worden ist, ebenfalls bestätigt. Der Energieverbrauch hat sich von 1990 von 190 GJ pro Kopf auf lediglich 170 GJ pro Kopf im Jahr 2010 innerhalb von 20 Jahren vermindert. Das ist eine Energieeffizienz-Verbesserung pro Kopf von ca. 10% (20 geteilt durch 190 mal 100) in 20 Jahren, bzw. ca. 0,5% pro Jahr.

 

Gemäß den Zielen der Bundesregierung soll ja der Primärenergieverbrauch bis 2050 halbiert werden, was zwangläufig bedeutet, dass dann auch der Pro-Kopf-Energieverbrauch in Deutschland im Jahr 2050 bei ca. 85 GJ/Kopf (= 50% von 170 GJ im Jahr 2008) liegen müsste.

 

Fragen Sie sich, wie DAS funktionieren soll ?

 

Recherchieren Sie auch in der 18-seitigen Dokumentation der AGEB aus Oktober 2011 über "Ausgewählte Effizienzindikatoren zur Energiebilanz Deutschland" mit Daten für die Jahre 1990 bis 2010.

 

 

Man fragt sich als halbwegs-klardenkender Mensch, wie mit einer seit 20-jahren stagnierenden Energieeffizienz die "Energiewende" bis 2050 geschafft werden soll, wo doch die angeblich so leicht zu verbessernde "Energieeffizienz" in Deutschland ein Hauptargument für die Machbarkeit der Energiewende darstellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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