11 Mar 2011 |
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Auf der Webseite von SOLIFER.DE hat SOLARKRITIK.DE eine Broschüre mit dem Titel: "Kostenlose Energieversorgung im Mittelpunkt des Wärmehaushalts" gefunden. Diese Broschüre will "Aufklärung leisten zur Klärung der drängenden Bauherrenfrage zur Einsparung von Brennstoff in Eigenheimen", was auf diesen 9 Seiten auch eigentlich ganz gut gelingt. Diese Broschüre wird sogar auch auf der Startseite von SOLIFER.DE zum kostenfreien Herunterladen angeboten.![]() Die nebenstehende Grafik aus dieser Broschüre dokumentiert den Wärmeverbrauch im Eigenheim und insbesondere die Wärmeverteilung, wobei deutlich wird, daß 70% der jährlichen Wärmeenergiekosten (also der Hauptanteil) für die Raumheizungswärme benötigt werden, und nur 10% für die Trinkwassererwärmung ("1/10 Warmwasser") benötigt werden. Kaum jemand wird wissen, daß 20% der Heizenergiekosten durch Heizungsverluste ungenutzt bleiben. In der folgenden Grafik hat der Autor Timo Leukefeld die maximale Energiekosteneinsparung dargestellt, die durch eine Solaranlage eingespart werden kann, die auch das Raumheizungswasser erwärmt: Leider hat es Timo Leukefeld versäumt, den genauen Rechenweg darzustellen, wie er auf die "Anteile der Einsparung am Jahresverbrauch" gekommen ist, was von SOLARKRITIK.DE nachfolgend nachgeholt wird und Sie werden feststellen, daß Timo Leukefeld ein graviender Rechenfehler bei den "12% bei den Heizungsverlusten" unterlaufen ist, aber prüfen Sie selbst:"7% bei der Warmwasserbereitung" = 70% Einsparung von 10 % (1/10tel) am Gesamtwärmeverbrauch (siehe 1. Grafik) = 70 mal 0,1 = 7%. "16% bei der Raumheizung" = 23% Einsparung von 70% (7/10tel) am Gesamtwärmeverbrauch = 23 mal 0,7 = 16,1 % (genau genommen) Diese beiden Berechnungen sind plausibel nachvollziehbar und stimmen noch, aber nun bei den "Heizungsverlusten" passiert Timo Leukefeld ein mathematischer Rechenfehler, denn Timo Leukefeld rechnet: "12% bei den Heizungsverlusten" = 16% Einsparung von 20% (2/10tel) am Gesamtwärmeverbrauch (siehe 1. Grafik) sind in Wahrheit nur 3,2% (16 mal 0,2) und eben nicht: 12% Insofern liegt die maximale Heizkosteneinsparung durch eine thermische Solaranlage nicht bei 35%, sondern nur bei 26,3% (7% + 3,2% + 16,1%). Leider schmälert dieser Rechenfehler die ansonsten sehr anschauliche Darstellung der solaren Effizienz von thermischen Solaranlagen in dieser 9-seitigen Broschüre. Aber leider dokumentiert diese Recherche von SOLARKRITIK.DE auch zum wiederholten Male, daß die Firma SOLIFER und sein "Frontmann" Timo Leukefeld bei allem Bemühen um "solare Objektivität" leider immer wieder ins "solare Schönreden" verfällt. Und er glaubt wohl auch, es würde keiner merken. Übrigens: Wenn Sie die Entstehung des Rechenfehlers versuchen zu analysieren, stellen Sie fest, daß die ausgewiesenen "12% bei den Heizungsverlusten" sich dadurch ergeben, daß anstelle des Wertes "16%" in Wirklichkeit mit "60%" von Timo Leukefeld gerechnet worden ist. Denn 60% von 20% ergibt 12%. Man könnte den Eindruck gewinnen: "Da sind sie wieder, die "60%" mit denen seit über 10 Jahren eine ganze Nation durch die Solarwirtschaft an der Nase herumgeführt wird". Denn "plötzlich" in der Ausgabe 3-4/2010, Seite 29 der solaren Fachzeitschrift "Sonne, Wind & Wärme" - also fast 1 Jahr später - hat Timo Leukefeld diese Grafik aus Mai 2009 "angepasst" bzw. korrigiert und die "16%" wurden durch die "60%" ersetzt: Sowohl in der Ausarbeitung aus Mai 2009, als auch in der Ausgabe 3-4/2010 von "Sonne, Wind & Wärme" begründet Timo Leukefeld nicht konkret, wie er die "16%" bzw. die "60%" der Vermeidung von Heizungsverlusten ermittelt hat. SOLARKRITIK.DE hatte sich bereits im Juni 2010 kritisch mit der von Timo Leukefeld ermittelten angeblichen Wirtschaftlichkeit von thermischen Solaranlagen beschäftigt. Seltsam ist auch, daß weiterhin (Stand: 10.03.2011) die Ausarbeitung aus Mai 2009 mit der fehlerhaften Grafik zum Herunterladen auf SOLIFER.DE bereitgestellt wird, obwohl dieser "Fehler" bei SOLIFER bekannt sein müsste.
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