06 Mar 2011 |
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Oftmals wird SOLARKRITIK.DE daraufhingewiesen, daß doch der renommierte BINE INFORMATIONSDIENST seriös und objektiv und korrekt über die Effizienz von thermischen Solaranlagen berichten würde. SOLARKRITIK.DE wurde in diesen Tagen auch von BINE enttäuscht. Denn die folgende irreführende Behauptung hat sogar bei BINE eine Premiere. Denn so eine Fachbegriff-Verdrehung hat selbst SOLARKRITIK.DE bei anderen solaren Lobbyorgansisationen noch nicht lesen können:"Diese Systeme tragen sowohl ganzjährig zur Warmwassererzeugung als auch während der Übergangsperiode und im Winter zur Heizungsunterstützung bei. Sie können etwa 20 bis 30% des jährlichen Gesamtwärmebedarfs decken, in energetisch optimierten Wohngebäuden auch noch mehr. Solaranlagen, die der reinen Warmwasserversorgung (solare Trinkwassererwärmung) dienen, können bis zu 70% des jährlichen Energiebedarfs für das Brauchwasser beitragen." Drei Varianten aus den bereits von SOLARKRITIK.DE dokumentierten Täuschungen der Solarbranche ("Wie die Solarwirtschaft täuscht") wurden auch von BINE praktiziert: Die von SOLARKRITIK.DE dokumenierten Varianten A2., A3., und A.6.2 der solaren Täuschungen werden somit nachweislich auch von BINE praktiziert. Unbedarfte Laien werden die obigen Prozentwerte in fehlerhafter Weise zusammenaddieren und von der wohl gewollten Suggestion getäuscht werden, daß thermische Solaranlagen nahezu 100% des Energiebedarfs decken können: "...etwa 20 bis 30%..." plus "...bis zu 70%..." = fast 100%. Auch ist ja auch die Suggestion fehlerhaft, daß sich "in energetisch-optimierten Wohngebäuden der Solarertrag erhöhen würde". Richtig ist stattdessen, daß die absoluten Ertragswerte in kWh nicht steigen, sondern es findet lediglich eine Prozentverschiebung zu Gunsten der Solaranlage statt, wenn der Gesamtwärmebedarf in einem Wohnhaus sinkt. In einem energetisch optimierten Haus nehmen die Zeiträume in einem Jahr sogar ab, an denen die Solarthermie effizient Wärme liefern kann, die dann auch zeitnah genutzt werden kann. Je besser ein Haus energetisch optimiert ist, desto weniger Zeiträume gibt es, an denen die Solarthermieanlage nutzbare Wärme, speziell Raumheizungswärme liefern kann, weil der Zeitraum der Bedarfe durch die energetische Optimierung des Hause verkürzt wird, an denen zusätzliche solarerzeugte Raumwärme benötigt und genutzt werden könnte. Interessant ist auch, wie BINE den irreführenden Begriff "Solarer Deckungsanteil" verwendet und definiert. Es heißt dort:"Der solare Deckungsanteil gibt an, wie viel Prozent des Energiebedarfs für die Erwärmung des Nutzwassers bzw. für die Raumheizung mit der solaren Nutzwärme gedeckt wurde." Damit bestätigt BINE auch die gewollte Suggestion, wie dieser Begriff auch beim solaren Endkunden ankommt und definiert wird. Wenn man sich aber als Endkunde auf diese Definition bezieht, behauptet dann die Solarwirtschaft mit dem "solaren Deckungsanteil" sei in Wahrheit angeblich nur der Anteil an der solaren Trinkwassererwärmung gemeint, siehe auch Punkt A.3.4 unter "Wie die Solarwirtschaft täuscht". Die gleiche Irreführung wird auch mit dem Begriff "Brauchwasser" praktiziert, der sich in zweifelhafter Weise penetrant durch diese Infobroschüre zieht und fehlerhafter Suggestionen erzeugt. SOLARKRITIK.DE berichtet unter der Rubrik "Brauchwasser" sehr ausführlich über die Irreführung mit dem Begriff "Brauchwasser". Es ist schleierhaft und sehr bedenklich, wie penetrant BINE den fehlerhaften Begriff "Brauchwasser" in dieser Broschüre verwendet. Man könnte vielleicht denken, daß es sich bei dieser Broschüre um eine ältere Broschüre handelt, da diese Broschüre einen "Stand: August 2008" ausweist. Allerdings ist diese fehlerhafte Broschüre bis heute (06.03.2011) über die BINE-Webseite als offizielle Information über thermische Solaranlagen aufzurufen:http://www.bine.info/fileadmin/content/Publikationen/Basis_Energie/Basis_Energie_Nr._04/basisEnergie_04_internetx.pdf SOLARKRITIK.DE hat in der Vergangenheit in SOLARKRITIK31 und SOLARKRITIK35 über die Täuschungen durch BINE berichtet... |






seriös und objektiv und korrekt über die Effizienz von thermischen Solaranlagen berichten würde. SOLARKRITIK.DE wurde in diesen Tagen auch von BINE enttäuscht. Denn die folgende irreführende Behauptung hat sogar bei BINE eine Premiere. Denn so eine Fachbegriff-Verdrehung hat selbst SOLARKRITIK.DE bei anderen solaren Lobbyorgansisationen noch nicht lesen können:
